Hortus Eystettensis, Botanischer Garten in Eichstätt, Deutschland.
Der Bastionsgarten liegt unterhalb der Willibaldsburg und zeigt Pflanzen, die nach ihren natürlichen Jahreszeiten angeordnet sind. Der Garten ist so gestaltet, dass man die verschiedenen Wachstumsphasen nachvollziehen kann, wenn man ihn durchläuft.
Ein Fürstbischof gründete den Garten am Ende des 16. Jahrhunderts, aber der Ort wurde während des Dreißigjährigen Krieges zerstört. Die heutige Form entstand erst in den 1990er Jahren, als der Platz neu angelegt wurde.
Der Garten trägt den Namen seiner Lage unterhalb der Schlossbastion und zeigt Pflanzen, die historisch in der Region angebaut wurden. Besucher können die Gewächse hautnah erleben und verstehen, welche Arten früher in diesem Teil Europas heimisch waren.
Der Garten ist im Sommerhalbjahr zugänglich, von April bis Oktober. Besucher sollten beachten, dass der Eintritt frei ist und es genug Zeit braucht, um alle Pflanzenbereiche in Ruhe zu erkunden.
Der Garten zeigt Pflanzenarten, die in einem berühmten Buch aus dem Jahr 1613 dokumentiert wurden, das ein lokaler Botaniker geschrieben hat. Das Buch ist eines der ältesten Werke dieser Art und beschreibt eine große Sammlung von Gewächsen aus dieser Zeit.
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