Goldhort von Gessel, Bronzezeitliche archäologische Fundstätte in Syke, Deutschland
Der Gesseler Goldhort ist ein archäologischer Fund aus der Bronzezeit, der 2011 bei Bauarbeiten für eine Gasleitungstrasse entdeckt wurde. Die Sammlung besteht aus 117 Goldgegenständen, darunter Ringe, Fibeln und Schmuckstücke mit einem Gesamtgewicht von etwa 1,7 Kilogramm.
Die Gegenstände stammen aus dem 14. Jahrhundert vor Christus und wurden über etwa 3.300 Jahre lang ungestört unter der Erde aufbewahrt. Der Fund ermöglichte es Archäologen, den Zustand und die Technik bronzezeitlicher Handwerkstradition dieser Region besser zu verstehen.
Die Objekte zeigen handwerkliche Techniken, die in der Bronzezeit üblich waren, von der Herstellung von Spiralringen bis zu feinen Verzierungen. Besucher können sehen, wie Menschen damals mit Gold arbeiteten und welche Formen sie bevorzugten.
Die Artefakte sind in dem Forum Gesseler Goldhort Museum in Syke ausgestellt, wo man sie zusammen mit erklärenden Informationen besichtigen kann. Geführte Besichtigungen finden regelmäßig statt und bieten Besuchern die Gelegenheit, mehr über die Funde und ihre Bedeutung zu erfahren.
Dies ist der einzige wissenschaftlich dokumentierte Bronzezeit-Goldschatz der Region, bei dem der archäologische Kontext vollständig erhalten blieb. Die genaue Aufzeichnung aller Fundumstände macht ihn für Forschung besonders wertvoll.
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