Wassermühle Barrien, Historische Wassermühle in Barrien, Deutschland
Die Wassermühle Barrien ist ein Getreidemühle in der Gemeinde Syke, die Wasser als Energiequelle zur Verarbeitung von Getreide nutzte. Das Bauwerk bewahrt noch heute sein Mühlrad, die Mechanismen zum Mahlen und den originalen Wasserlauf, der die Anlage einst antrieb.
1345 wurde an der Hache erstmals eine Mühle erwähnt, als die Gebrüder Klenck ihre Mühle „im Kercdorpe tho Beringen“ an die Grafen von Hoya verkauften, denen Barrien seit 1326 gehörte. Das heutige historisierende Gebäude wurde 1857 erbaut, das unterschlächtige Wasserrad stammt aus dem 18. Jahrhundert. Bis 1972 diente die Mühle als Getreidemühle.
Im Mühlengebäude finden seit etwa 1975 Ausstellungen und Vorträge statt, organisiert von der 1992 gegründeten Kulturinitiative Barrier Wassermühle. Der Verein Rüttelschuh veranstaltet dort Folk- und klassische Konzerte, Lesungen und Kabarett; von 1985 bis 2015 diente es zudem als Café-Bistro.
Der Besuch ist am besten möglich, wenn man zu Fuß ankommt oder ein Auto in der Nähe parkt, da die Mühle in einem ländlichen Gebiet liegt. Die Anlage ist relativ offen zugänglich, aber es ist ratsam, vorher lokale Informationen zu erfragen, um sicherzustellen, dass man die Sehenswürdigkeit besichtigen kann.
Das unterschlächtige Wasserrad stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist damit älter als das 1857 errichtete Klinkergebäude. Seit 1997 nutzen Studenten der Hochschule Bremen die erhaltene Mühlentechnik, um beim Drehen des Rades Strom zu erzeugen.
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