St. Marien, Katholische Kirche in Nordstadt, Bonn, Deutschland.
St. Marien ist eine neogotische Basilika in Bonn, die sich durch ihre fünfseitige Apsis, zwei Seitenschiffe und einen charakteristischen Turm auszeichnet. Das Gebäude verbindet klassische neogotische Merkmale mit einem klaren, geordneten Grundriss, der das Innere strukturiert.
Der Bau wurde von Joseph Prill entworfen und 1892 eingeweiht, als Erzbischof Antonius Fischer das Gebäude für die Marienverehrung weihte. Die Kirche ist damit ein Beispiel für den kirchlichen Aufbau des ausgehenden 19. Jahrhunderts im Rheinland.
Der Name bezieht sich auf die Verehrung Mariens, die in den zwölf Glasfenstern des Innenraums zu sehen ist. Diese Fenster zeigen verschiedene Anrufungen und schaffen durch farbiges Licht eine besondere Atmosphäre im Kirchenschiff.
Der Zugang ist an mehreren Wochentagen möglich und die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit. Besucher sollten vor der Fahrt die aktuellen Öffnungszeiten überprüfen und beachten, dass an Sonn- und Feiertagen die Gottesdienste Vorrang haben.
Drei bronzene Glocken im Turm erzeugen einen charakteristischen Klang, der an Sonntagvormittagen zu hören ist. Diese Glocken stammen aus einer bekannten Gießerei und sind Teil des Schallbildes der Nordstadt.
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