Grube Amalienhöhe, Kulturerbe-Bergwerk in Rheinland-Pfalz, Deutschland.
Die Grube Amalienhöhe ist eine ehemalige Bergbauanlage auf dem Stöckert-Hügel nordöstlich von Waldalgesheim mit mehreren erhaltenen Betriebsgebäuden aus der Zeit des aktiven Abbaus. Das Gelände umfasst ein Wohnhaus, ein Verwaltungsgebäude, einen Versammlungsraum und weitere Gebäude rund um einen zentralen Hof.
Die Anlage wurde 1887 gegründet und baute bis 1971 Manganerz ab, das für die Stahlproduktion benötigt wurde. Der Bergbaubetrieb prägte das Tal über mehr als acht Jahrzehnte, bevor die Ausbeutung der Lagerstätte endete.
Das Bauensemble zeigt Merkmale der Zeit, in der es entstand, mit separaten Gebäuden für verschiedene Funktionen wie Wohnräume, Verwaltung und Versammlungen. Diese Anordnung verrät viel über die sozialen Strukturen und Arbeitsweiten der Bergbaugemeinde, die hier tätig war.
Besucher können die Gebäude von außen von einem zentralen Hofbereich aus betrachten, da die Innenräume nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Vor Ort gibt es keine besonderen Einrichtungen, daher sollte man sich Zeit nehmen, um die äußere Struktur und das Gelände selbst zu erkunden.
Ein Abkühlungsbecken im Hofbereich zeugt von der industriellen Infrastruktur, die zur Kühlung und Verarbeitung der Erzabbauprodukte notwendig war. Diese technische Anlage ermöglicht Besuchern heute, die praktischen Anforderungen des Bergbaubetriebs unmittelbar zu verstehen.
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