Riesenbecker Berg, Berggipfel in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Der Riesenbecker Berg ist ein Berggipfel im westlichen Teutoburger Wald nördlich von Riesenbeck mit einer Höhe von 134 Metern über dem Meeresspiegel. Der Berg wird durch eine Treppe mit 256 Stufen erschlossen, die zu einer Aussichtsplattform in 116 Metern Höhe führt.
Die Religionsgeschichte des Berges begann unter Pfarrer Johann Gerhard Bönneker, der zwischen 1725 und 1761 vier Kreuzwegstationen aufstellen ließ; die Karfreitagsprozession führt noch heute daran entlang. Bis 1850 trug ein maskierter Büßer ein schweres Holzkreuz voran, und die Wartezeit auf diesen Posten betrug oft über zehn Jahre. Kampfhandlungen um Ostern 1945 beschädigten die Aussichtsplattform; Kriegsgräberstätten im Brumleytal und am Dörenther Berg erinnern daran.
Die vier Kreuzwegstationen am Berg wurden zwischen 1725 und 1761 unter Pfarrer Johann Gerhard Bönneker aufgestellt. Die Riesenbecker Karfreitagsprozession führt noch heute an ihnen hinauf. Bis 1850 trug ein maskierter Büßer ein schweres Holzkreuz voran, und die Wartezeit auf diesen Posten betrug oft über zehn Jahre.
Die Aussichtsstelle ist über gepflasterte Wege und Treppen leicht zu erreichen, und die Plattform bietet freie Sicht auf die umliegende Landschaft und die Stadt Münster. Besucher sollten beachten, dass das Wetter in dieser exponierten Lage schnell wechseln kann.
Den Namen „Schöne Aussicht“ gab eine Auswanderin an ihrem letzten Tag in Riesenbeck der Stelle, Jahre bevor der befestigte Aussichtspunkt am 18. Juni 1926 mit einem Feuerwerk eingeweiht wurde. Die bei den Kämpfen um Ostern 1945 schwer beschädigte Plattform wurde später wieder hergerichtet, die 256 Stufen des Treppenaufstiegs entstanden 1964/65.
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