Granusturm, Mittelalterlicher Turm in Aachen, Deutschland
Der Granus-Turm ist ein mittelalterliches Bauwerk, das sich neben der Aachener Rathaus-Anlage erhebt und aus lokalem Bruchstein gefertigt wurde. Die Konstruktion misst etwa 9 Meter pro Seite und ragt etwa 20 Meter empor, wobei das Innere mehrere übereinander liegende gewölbte Räume enthält.
Der Turm wurde 788 nach Christus als Teil des Kaiserpalastes Karls des Großen erbaut und zählt zu den wenigen noch erhaltenen Bauwerken aus dieser Zeit. Diese Struktur markiert den Beginn einer langen Geschichte, die Aachen als wichtigen Ort der frühen europäischen Herrschaft prägte.
Der Name stammt vom keltischen Heilgott Grannus und erinnert an die vielfältige Geschichte dieser Region. Im Inneren verbinden Treppen die verschiedenen Ebenen miteinander und schaffen kleine Kammern, die noch heute Eindrücke aus alter Zeit vermitteln.
Der Zugang zur Wieße liegt direkt neben dem Rathaus im Zentrum der Altstadt, wodurch ein Besuch leicht mit der Erkundung anderer historischer Orte kombinierbar ist. Das Innere ist relativ schmal und erfordert vorsichtige Bewegungen, besonders beim Treppensteigen zwischen den verschiedenen Ebenen.
Die Architektur zeigt klare Einflüsse von östlichen Baustilen und verwendet getrennte Treppenlauf-Systeme statt einer durchgehenden Wendeltreppe. Dadurch entstanden Zwischenebenen und Kammern, die für die Zeit ungewöhnlich waren und praktische Vorteile beim Betreten verschiedener Stockwerke boten.
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