Rattenfängerhaus, Renaissancegebäude in Hamelin, Deutschland.
Das Rattenfängerhaus ist ein Renaissancebau aus dem frühen 17. Jahrhundert in der Altstadt von Hameln. Die Fassade ist mit Erkern, Masken und gemeißelten Verzierungen geschmückt, die für den Weserrenaissance-Stil typisch sind.
Das Gebäude wurde 1602 bis 1603 für den Ratsherrn Hermann Arends errichtet. Es trägt eine Inschrift, die eine der frühesten schriftlichen Erwähnungen der Rattenfängersage enthält.
Das Haus ist eng mit der bekanntesten Sage Hamelns verbunden, und Besucher können an der Fassade eine der ältesten schriftlichen Erwähnungen dieser Geschichte lesen. Die Inschrift ist auf Deutsch verfasst und für jeden lesbar, der an dem Gebäude vorbeigeht.
Das Gebäude liegt an der Osterstraße, einer der Hauptstraßen der Hamelner Altstadt, und ist gut zu Fuß erreichbar. Wer das Innere besichtigen möchte, kann dies am besten im Rahmen eines Restaurantbesuchs tun.
Die in die Fassade gemeißelte Inschrift gilt als eine der ältesten bekannten Erwähnungen der Rattenfängersage und nennt ausdrücklich das Jahr 1284. Sie ist von der Straße aus sichtbar und kann ohne Eintritt gelesen werden.
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