Gut Rixdorf, Kulturdenkmal in Lebrade, Deutschland.
Gut Rixdorf ist ein Landgut in Schleswig-Holstein mit mehreren Gebäuden, die sich um gepflasterte Wege gruppieren. Das Anwesen umfasst Wohnhäuser, Stallungen, Scheunen und ein markantes Torhaus mit Strohdach, das das Ensemble prägt.
Das Anwesen wurde ab 1600 von der Familie von Brockdorff bewirtschaftet und erfuhr in den 1730er Jahren unter Architekt Rudolph Matthias Dallin umfassende Umbauten. Nach 1867 kam es unter preußische Verwaltung, bevor es seit 1790 in Familienbesitz der Counts of Westphalen zu Fürstenberg überging.
Das Anwesen trägt bis heute den Namen seiner ursprünglichen Besitzer und ist Mittelpunkt für lokale Feste im Dorf. Die Menschen hier pflegen alte Traditionen wie das Maifeuer, bei dem Musik und Gemeinschaftssinn noch immer eine Rolle spielen.
Das Anwesen liegt an der Landstraße L53 zwischen Plön und Lebrade und ist einfach zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein privates Anwesen handelt und die Zugänglichkeit begrenzt sein kann.
Das Anwesen war bis 1867 ein Patrimonialgerichtshof, wo lokale Streitigkeiten entschieden wurden. Diese Richtergewalt machte den Ort zu einem zentralen Punkt der Region weit über seine Rolle als Bauernhof hinaus.
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