Haniel-Museum, Unternehmensmuseum in Duisburg, Deutschland
Das Haniel Museum befindet sich in einem Gebäude von 1756 in Ruhrort und präsentiert Kunstwerke, maritime Exponate und Objekte zur Industriegeschichte der Region. Die Sammlung verteilt sich auf mehrere Geschosse und dokumentiert Handel, Bergbau sowie die Lebensverhältnisse des 19. Jahrhunderts.
Das Gebäude entstand 1756 als Amtshaus des Bürgermeisters Jan Willem Noot und wurde 1772 zum ersten Handelshaus der Familie Haniel außerhalb der Stadtmauern. Die Umnutzung zur Handelsstation markierte den Beginn der wirtschaftlichen Expansion eines später führenden Unternehmens der Region.
Das Museum trägt den Namen der Familie Haniel, deren Unternehmen es noch besitzt und wie zu Franz Haniels Zeiten Gäste in den Salonräumen des Erdgeschosses empfängt. Die Außenminister Klaus Kinkel und Joschka Fischer, der bulgarische Staatspräsident Georgi Parwanow und Prinz Claus der Niederlande waren in den 1990er Jahren darunter. Der Speicher mit gebürsteten Balken und geschlossenem Dach wurde um 1980 zu einem Veranstaltungsraum.
Besucher sollten sich vor einem Besuch anmelden und können an Führungen durch die Ausstellungen teilnehmen. Das Haus ist einfach zu Fuß erreichbar und die Räume erstrecken sich über mehrere Geschosse, daher sollte man Zeit und angemessene Schuhe einplanen.
Der oberste Boden ist ein umgebauter Speicher: Der frühere Schneesack im Dach wurde durch ein Flachdach geschlossen, alte Verschläge entfernt und die Balken gebürstet, sodass um 1980 ein Veranstaltungsraum entstand. Franz Haniels Büro ist mit der Telefonnummer 123 ausgestellt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.339 Mitwirkenden weltweit.