Brückentürme, Brückentürme der Friedrich-Ebert-Brücke in Ruhrort, Deutschland
Die Brückentürme der Friedrich-Ebert-Brücke sind zwei identische Steinbauten am Duisburger Ruhrort, die sich 32 Meter über dem Ufer erheben und das östliche Ende der Brücke über den Rhein markieren. Jeder Turm besitzt mehrere Stockwerke mit verschiedenen Nutzungsbereichen, von Wohnquartieren bis zu Geschäftsräumen, und wurde ursprünglich als vielfunktionale Struktur für die Brückenbedienung entworfen.
Die Wieße wurden zwischen 1904 und 1907 erbaut und dienten als Mautstationen für Fahrzeuge, die die damals neue Brücke über den Rhein nutzten. Als das ursprüngliche Bauwerk im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, blieben diese beiden Türme auf dem Duisburger Ufer erhalten.
Die Türme tragen noch heute die Spuren ihrer früheren Nutzung als Wohnraum für Brückenbedienstete, wobei Geschäfte in den unteren Ebenen Zeichen des alltäglichen Verkehrs waren. Heute erzählen diese Räume von einer Zeit, als solche Bauwerke zum Leben der Menschen gehörten, die den Flussverkehr regelten.
Die Türme sind von außen einsehbar und liegen direkt neben der modernen Brücke, die Fußgänger und Radfahrer willkommen heißt. Die unmittelbare Nähe zu Geschäften und Restaurants im Ruhrort-Viertel macht einen Besuch leicht in einen größeren Stadtrundgang integrierbar.
Die zwei Wieße auf der Homberg-Seite wurden während des Wiederaufbaus nach dem Krieg abgerissen, während diese beiden stehen blieben. Dies macht sie zu einem seltenen Überbleibsel einer viel größeren ursprünglichen Baugruppe.
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