Turm Triva, Befestigungsturm in Ingolstadt, Deutschland
Der Turm Triva ist ein klassizistischer Festungsbau der Landesfestung Ingolstadt und diente als östlicher Flankenturm des Reduit Tilly. Die längsovale Anlage mit Innenhof misst 50 × 79 Meter, die Mauern sind bis zu 4 Meter dick. Die Außengestaltung stammt überwiegend von Leo von Klenze; ursprünglich verfügte das Gebäude über 58 Geschütz-Kasematten auf zwei Ebenen.
Der Bau des Redoubts begann 1828 und wurde 1841 abgeschlossen, während einer Zeit intensiver militärischer Entwicklung in Bayern. Diese Periode war geprägt durch die Modernisierung der bayerischen Verteidigungssysteme unter neuen technologischen Standards.
Der Turm ist nach dem bayerischen General und Kriegsminister Johann Nepomuk von Triva benannt. Seit dem 19. Dezember 2011 beherbergt er das Bayerische Polizeimuseum, dessen Ausstellung die Geschichte der Polizei in Bayern zeigt. Besucher können zudem die 26 Löwenkopf-Wasserspeier am Gesims über dem Hof des benachbarten Reduit Tilly suchen; sie stammen wie das einst über dem Portal des Turms angebrachte, nach der Renovierung nicht mehr auffindbare Medusenhaupt von dem Münchner Bildhauer Ernst Mayer.
Der Turm steht im Klenzepark am Südufer der Donau gegenüber der Altstadt; die Parkwege führen direkt zu ihm. Die ovale Anlage umschließt einen Innenhof, die Mauern sind bis zu 4 Meter dick. Seit dem 19. Dezember 2011 nutzt das Bayerische Polizeimuseum das Gebäude.
Das früher über dem Portal angebrachte Medusenhaupt stammte von dem Münchner Bildhauer Ernst Mayer, der auch die 26 Löwenkopf-Wasserspeier im Gesims über dem Hof des Reduit Tilly schuf. Bei der Renovierung ist es verschwunden und seither nicht wieder aufgetaucht.
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