Schlebusch, Verwaltungsbezirk in Leverkusen, Deutschland.
Schlebusch ist ein Stadtteil von Leverkusen mit unterschiedlichen Siedlungsbereichen auf abwechslungsreichem Gelände. Neuere Wohngebiete wie die Waldsiedlung und der Leimbacher Berg grenzen an ältere Dorfkerne wie Edelrath, Neuenhaus, Hummelsheim und Uppersberg.
Schlebusch erscheint erstmals 1135 in Schriftquellen als Teil der Verwaltungseinheit Miselohe im Herzogtum Berg. Im Jahr 1930 wurde es als Stadtteil in die Stadt Leverkusen eingegliedert und verlor damit seinen Status als eigenständige Gemeinde.
Die St.-Andreas-Kirche im Ortszentrum ist mit ihren zwei Türmen weithin sichtbar und beherbergt mittelalterliche Glocken, die seit Jahrhunderten die Zeit anzeigen. Sie ist ein Treffpunkt für Gemeindeveranstaltungen und gibt dem Viertel einen festen Mittelpunkt.
Der Stadtteil ist über den Bahnhof Leverkusen-Manfort mit dem regionalen Schienennetz verbunden, von dem aus Köln und die umliegenden Gemeinden direkt erreichbar sind. Im Zentrum gibt es eine Fußgängerzone mit Geschäften und Dienstleistungen für den täglichen Bedarf.
Das Freudenthaler Sensenhammer Museum zeigt eine ehemalige Sensenfabrik mit funktionsfähigen Maschinen und originalen Werkstätten. In der restaurierten Schmiedehalle werden regelmäßig Konzerte veranstaltet, was das Industriegebäude zu einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort macht.
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