Villa Andreae, Denkmalgeschützte Villa in Königstein im Taunus, Deutschland.
Villa Andreae ist ein Herrenhaus auf dem Gaisberg in Königstein im Taunus mit 29 Zimmern und etwa 1.520 Quadratmetern Wohnfläche. Das Gebäude verfügt über Nebengebäude wie Stallungen mit Kutscherwohnung, eine Garage mit Wohnung und ein Gärtnerhaus.
Das Herrenhaus entstand 1891 für den Frankfurter Bankier Albert Andreae de Neufville als privates Wohnhaus. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es ab 1942 als Militärlazarett genutzt und diente medizinischen Zwecken.
Der Name der Villa stammt vom Bankier Albert Andreae de Neufville, der sie errichten ließ. Das Anwesen zeigt die Lebensweise wohlhabender Frankfurter Familien des späten 19. Jahrhunderts, die ihre Villen in der ruhigen Umgebung des Taunus bevorzugten.
Der Park des Anwesens kann zu Fuß erkundet werden, bietet aber keine öffentlichen Wege im klassischen Sinne. Besucher sollten beachten, dass das Gelände eine hügelige Lage hat und festes Schuhwerk empfohlen wird.
Der Garten enthält künstliche Ruinen und einen Pavillon, die typisch für die romantische Gartengestaltung des späten 19. Jahrhunderts sind. Die Wege im Park folgen einer ungewöhnlichen Brezel-Form, was ein originelles Designelement des Landschaftsarchitekten darstellt.
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