Villa Borgnis, Kulturdenkmal in Königstein im Taunus, Deutschland.
Die Villa Borgnis liegt unterhalb der Burg Königstein und zeigt klassische architektonische Elemente mit einer im 19. Jahrhundert hinzugefügten Veranda. Das Gebäude verbindet seinen historischen Kern mit modernen Funktionen und beherbergt heute ein Restaurant, eine Weinwirtschaft und das Standesamt.
Das Anwesen begann als Gasthaus am Grünen Baum und wurde 1838 vom Bankier Matthias Franz Borgnis gekauft, der es in eine Villa umwandelte. Im August 1927 öffnete es als öffentliches Kurhaus und erfüllte damit einen über 76 Jahre andauernden Wunsch der Gemeinde.
Das Gebäude war Gründungsort der Jungen Union Deutschlands im Jahr 1947 und beherbergte von 1976 bis 1997 die Stadtbibliothek. Heute können Besucher die Räume nutzen, in denen diese wichtigen lokalen Institutionen tätig waren.
Die Villa ist nach umfangreichen Renovierungen seit 1999 für Besucher zugänglich, die hier essen, Wein trinken oder offizielle Verwaltungsdienste nutzen können. Der Standort unterhalb des Schlosses macht es leicht erreichbar und bietet einen guten Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden.
Das Gebäude war lange Zeit das Ziel einer lokalen Sehnsucht - nachdem die Gemeinde über 76 Jahre lang einen Kurort angestrebt hatte, öffnete es 1927 endlich seine Türen als Badehaus. Diese hartnäckige Geschichte der Geduld und Durchhaltung macht den Ort zu etwas Besonderem für Einheimische.
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