Benediktinerinnenkloster Stötterlingenburg, Benediktinerkloster in Osterwieck, Deutschland.
Die Klosterkirche Stötterlingenburg ist ein Benediktinerkloster in Osterwieck, das auf einem Hügel östlich von Lüttgenrode liegt und heute als Kulturdenkmal geschützt wird. Die Klosteranlage umfasst mehrere Gebäude, die den typischen Grundriss eines monastischen Komplexes mit Kirche, Wohngebäuden und Wirtschaftsräumen zeigt.
Das Kloster wurde 992 vom Bischof Hildeward II. gegründet und diente über Jahrhunderte als Benediktinergemeinde. Der Komplex erlitt schwere Zerstörungen während des Bauernkriegs 1525 und verlor dadurch seine ursprüngliche religiöse Funktion.
Heute ist der Ort die St.-Stephanus-Kirche, die am 13. April 1958 nach der Reparatur von Turm, Dach und Innenraum neu geweiht wurde. Der weitgehend wiederhergestellte Turm gibt Lüttgenrode seine sichtbare Silhouette, vom Kirchenschiff stehen nur noch Teile der Wand. In den Sommermonaten ist der Turmraum für Gottesdienste nutzbar.
Die Anlage befindet sich auf einem Hügel in ländlicher Umgebung und kann zu Fuß erforscht werden, wobei der Zugang vom Ortskern aus möglich ist. Besucher sollten beachten, dass dies ein geschütztes Denkmal ist und einige Bereiche möglicherweise nicht frei zugänglich sind.
Ein Herrenhaus war die Anlage nie: Nach der Reformation wurde sie 1606 landesherrliches Amt, und 1814 erhielt Kleist von Nollendorf sie zusammen mit Wülperode geschenkt. Aus dem Amt entstand der Gutsbezirk Stötterlingenburg mit 666 ha Land im Jahr 1922, davon 7 ha Wald. 1928 wurde er mit der Landgemeinde Lüttgenrode vereinigt.
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