Hundekehlefenn, Naturschutzgebiet in Charlottenburg-Wilmersdorf, Deutschland.
Das Hundekehlefenn ist ein Naturschutzgebiet in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf mit feuchten Lebensräumen, die von südlichen bis nördlichen Gewässern reichen. Das Gelände zeigt ein Mosaik aus Röhrichten, Sumpfwäldern und offenen Wasserflächen mit unterschiedlichen Höhenlagen und Vegetationszonen.
Das Gebiet erhielt 1960 seinen offiziellen Schutzstatus und markierte den Beginn systematischer Naturschutzarbeit im Grunewald. Diese Unterschutzstellung war Teil größerer Bestrebungen, Berlins natürliche Waldlandschaften für zukünftige Generationen zu bewahren.
Der Name stammt aus dem Niederdeutschen, wo "Fenn" ein sumpfiges Binnengewässer bedeutet und die mittelalterliche Besiedlung durch Flamen widerspiegelt. Diese Sprachverbindung zeigt noch heute die historischen Wurzeln der Region.
Das Gelände ist über mehrere ausgeschilderte Wanderwege zugänglich, die unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade bieten. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der sumpfige Untergrund besonders nach Regen matschig werden kann.
Das Gebiet beherbergt mesotrophe Sumpfteiche und alte Erlenbruchwälder, die zu Berlins letzten ursprünglichen Pflanzengesellschaften gehören. Diese seltenen Waldtypen findet man in der Stadt kaum noch an anderen Orten.
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