Vulkanpark-Radweg, Radwanderweg zwischen Mayen und Andernach
Der Vulkanpark-Radweg ist eine Fahrradroute von etwa 33 Kilometern, die von Mayen nach Andernach durch die Osteifel führt und dabei Hügel, Felder und kleine Ortschaften durchquert. Der Weg besteht überwiegend aus befestigten Pfaden und kleinen Straßen mit sanften Steigungen und eignet sich gut für Familien und Anfänger.
Die Region wurde vor Millionen Jahren durch Vulkanausbrüche geprägt und später nutzen Römer Tuffstein aus Bergwerken wie dem Römerbergwerk in Kretz ab. Mayen entwickelte sich als Zentrum des Bergbaus und der Keramikherstellung, während die Gegend über Jahrtausende hinweg von dieser vulkanischen Vergangenheit geprägt blieb.
Der Radweg verbindet zwei Städte mit unterschiedlicher Geschichte: Mayen steht für den traditionellen Bergbau und die Töpferhandwerk, Andernach für die Kraft der Natur mit seinem weltbekannten Geysir. Unterwegs sehen Besucher kleine Orte, in denen alte Handwerkstraditionen noch lebendig sind und die Landschaft von Vulkanismus geprägt wurde.
Die Route ist leicht zu befahren und dauert etwa vier Stunden, sodass sie sich gut als Tagesausflug eignet, und es gibt mehrere Zugstationen entlang der Strecke, über die man Ein- und Ausstiegspunkte flexibel wählen kann. Unterwegs findet man regelmäßig Cafes und Imbissstände zum Ausruhen und Verpflegen.
Entlang der Route gibt es mehrere unterirdische Lavakeller und Felsenkellern in Mendig, die einst zum Basaltabbau genutzt wurden und heute zu den größten unterirdischen Basalthöhlen der Welt zählen. Diese verborgenen Tunnel zeigen, wie Bergbau die Landschaft dauerhaft verändert hat und sind für Besucher zugänglich.
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