Klingelpützpark, Öffentlicher Park in Altstadt-Nord, Deutschland.
Klingelpützpark ist ein etwa zwei Hektar großer Park im Norden der Altstadt von Köln mit Sportanlagen wie Basketballplätzen, Tischtennisbereichen und einer Skateboardrampe. Der nordwestliche Hügel ist durch Trümmer des einstigen Gefängnisgebäudes entstanden, das früher dieses Gelände einnahm.
Das Gelande war bis 1969 Standort des Gefangnisses der Stadt Koln, bevor die Einrichtung nach Ossendorf verlegt wurde. Diese Flache wurde daraufhin in einen offentlichen Park umgewandelt, der auch heute noch die physische Geschichte des Ortes in seiner Topografie bewahrt.
Der Gedenkstein von Hans Karl Burgeff auf dem nordwestlichen Hügel erinnert an mehr als 1000 Menschen, die während Gefängnishinrichtungen ihr Leben verloren haben. Besucher können diesen Ort der Trauer heute nutzen, um der Opfer zu gedenken.
Das Park-Gelande ist ganzjahrig zuganglich und wird uber mehrere Eingange von der Vogteistraße und Kyotostraße erreicht. Die Nahe zur Haltestelle Hansaring macht die Anfahrt mit den offentlichen Verkehrsmitteln unkompliziert.
Der nordwestliche Hugel des Parks wurde nicht mit Erde aufgeschuttet, sondern mit Schutt und Trummern des abgerissenen Gefangnisgebaudes angehauft. Diese Konstruktion schuf eine ungewohnliche topografische Form, die die brutale Umbewandlung des Ortes widerspiegelt.
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