Augustinerchorherrenstift Gars, Augustinerkloster in Gars am Inn, Deutschland
Das Augustiner-Chorherrenstift Gars liegt malerisch an der Innbahn und zeigt eine Ansammlung von Gebäuden, die um einen zentralen Innenhof arrangiert sind und barockale Gestaltungselemente aufweisen. Die Kirche mit ihren Pilastern prägt das architektonische Erscheinungsbild des Ortes.
Das Stift wurde 768 durch den Geistlichen Boso im Auftrag des Bayerischen Herzogs Tassilo III. gegründet und beherbergte zunächst benediktinische Mönche. Die Umwandlung zu Augustiner-Chorherren erfolgte 1128 und prägte die weitere Entwicklung des Ortes.
Die Kunstsammlungen im Kloster zeigen religiöse Werke, darunter eine Pietà aus Stein von 1430, die ursprünglich als Altarbild verwendet wurde. Diese Werke verdeutlichen die lange geistliche Tradition des Ortes.
Der Ort ist zugänglich und kann von Besuchern erkundet werden, wobei die Anlage ihre Funktionen als Gymnasium und Lehrerseminar fortsetzt. Die grünen Bereiche und der Zugang zur Natur entlang des Inn machen einen Besuch zu jeder Jahreszeit lohnend.
Während der Kulturkampfperiode von 1873 bis 1894 sank die Anzahl der Gemeinschaftsmitglieder auf nur drei Personen, was die politische Spannung dieser Zeit widerspiegelt. Später initiierte das Kloster eine Mission in Brasilien und erweiterte damit seinen weltweiten Einfluss.
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