Rechtsrheinische Stadtteile von Mainz, Ehemalige Stadtteile am rechten Rheinufer in Mainz, Deutschland
Die rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz sind sechs Stadtteile auf dem östlichen Rheinufer, die früher zur Stadt Mainz gehörten und heute administrativ auf Wiesbaden und den Landkreis Groß-Gerau aufgeteilt sind. Die Gebiete wechseln zwischen Wohngebieten und Industriezonen und liegen direkt gegenüber der Mainzer Altstadt.
Mainz gliederte diese Gebiete zwischen 1908 und 1930 ein, als die Stadt expandierte und das östliche Rheinufer erschließen wollte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie durch die Besatzungsgrenzen von Mainz getrennt und anderen Bundesländern zugeteilt.
Die sechs Stadtteile tragen noch heute Namen, die auf ihre frühere Zugehörigkeit zu Mainz hinweisen, obwohl sie heute zu Wiesbaden oder zum Kreis Groß-Gerau gehören. Wer durch diese Viertel geht, spürt eine enge Verbindung zum gegenüberliegenden Mainz, die in der Architektur und im Alltag der Menschen sichtbar bleibt.
Die Stadtteile sind von Mainz aus gut zu erreichen, da mehrere Brücken und eine Fähre die beiden Rheinufer verbinden. Da die Gebiete zu verschiedenen Bundesländern gehören, sollten Besucher beachten, dass sich zuständige Behörden und Dienstleistungen je nach Stadtteil unterscheiden können.
Diese sechs Stadtteile liegen in Hessen, behalten aber die Mainzer Postleitzahlen mit dem Präfix 55, obwohl Mainz zu Rheinland-Pfalz gehört. So kann man in Deutschland an Briefkästen eine Postleitzahl finden, die auf ein anderes Bundesland verweist als das, in dem man sich befindet.
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