Platz der Vereinten Nationen, Platz in Berlin
Der Platz der Vereinten Nationen ist ein öffentlicher Platz im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, der von Lichtenberger Straße, Friedenstraße und Landsberger Allee begrenzt wird. Das Areal wird geprägt durch Wohnblöcke aus den 1960er Jahren, ein modernes Wasserspiel und Grünflächen, die an den benachbarten Volkspark Friedrichshain grenzen.
Der Platz entstand 1864 nach dem Abriss des Landsberger Tors, eines Stadttors aus dem frühen 19. Jahrhundert, das an dieser Stelle stand. Während der Teilung Berlins wurde der Platz 1950 in Leninplatz umbenannt und erhielt eine charakteristische Lenins-Statue, bis er nach der Wiedervereinigung 1992 seinen heutigen Namen bekam.
Der Platz trägt seit 1992 den Namen der Vereinten Nationen und symbolisiert damit eine Neuausrichtung nach der Wiedervereinigung Berlins. Der Brunnen mit fünf Granitblöcken, der die fünf Kontinente darstellt, prägt heute das Erscheinungsbild und schafft einen Ort der Begegnung für Anwohner und Besucher.
Der Platz ist gut mit Straßenbahnen erreichbar, die an Mollstraße und Friedenstraße vorbeifahren und den Weg zu anderen Bezirken erleichtern. Besucher finden kleine Parks mit Bänken und Bäumen, die ruhige Plätze zum Ausruhen bieten und einen guten Überblick über das Areal ermöglichen.
Ein Supermarkt an der südlichen Kante des Platzes war 1970 eines der modernsten Kaufhäuser seiner Zeit und diente als Drehort für den Ostdeutschen Film Die Legende von Paul und Paula. Dieser alltägliche Ort ist damit Teil der Berliner Filmgeschichte und zeigt, wie Geschichte in scheinbar normalen Gebäuden verborgen sein kann.
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