Lindenstraße 27, Denkmalgeschützte Villa in Westend-Süd, Frankfurt, Deutschland
Lindenstrasse 27 ist eine Villa aus dem späten 19. Jahrhundert im Frankfurter Westend mit einer symmetrischen Fassade und traditionellen deutschen Designelementen. Das Gebäude zeigt aufwändige architektonische Details, die für Wohnbauten dieser Periode typisch sind.
Die Villa entstand zwischen 1896 und 1897 als Wohnheim für die Stiftung Cronstett- und Hynsperg. Nach 1940 wurde das Gebäude zweckentfremdet und diente dann Behörden, bevor es später zu Büroraum wurde.
Das Gebäude erinnert an die Geschichte von Frankfurts sozialen Einrichtungen, die einst Frauen aus etablierten Familien aufnahmen. Die architektonischen Details spiegeln die Werte wider, die für die Unterstützung dieser Bewohnerinnen standen.
Die Villa dient heute als Büroraum mit einer Gedenkplakette an der Lindenstrasse. Besucher können die Fassade von außen betrachten und die historische Entwicklung des Westends erkennen.
Ein Luftangriff der Alliierten im September 1944 zerstörte das oberste Geschoss der Villa und hinterließ Spuren, die man heute noch in der veränderten Struktur erkennen kann. Diese Kriegsschäden sind Teil der Frankfurter Stadtgeschichte dieses Zeitraums.
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