Lloydgebäude, Verwaltungsgebäude in Bremen-Mitte, Deutschland.
Das Lloydgebäude ist ein historisches Verwaltungsgebäude in Bremen-Mitte, das einen ganzen Häuserblock zwischen der Papenstraße, der Pelzerstraße und der Hundestraße einnimmt. Es hat markante Giebel, einen Turm und eine Sandsteinfassade mit figürlichen Reliefs.
Das Gebäude wurde zwischen 1901 und 1910 als Hauptsitz der Reederei Norddeutscher Lloyd errichtet und stand damals für den wirtschaftlichen Aufstieg Bremens als Hafenstadt. Bei einem Luftangriff 1944 wurde es schwer beschädigt und nie vollständig in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt.
Das Gebäude trägt den Namen der Norddeutschen Lloyd-Reederei, die hier einst ihren Sitz hatte und von Bremen aus Schiffslinien in alle Teile der Welt betrieb. Die Sandsteinreliefs an der Fassade zeigten die fünf Kontinente und machten die globale Ausrichtung des Unternehmens sichtbar.
Das Gebäude liegt zentral in Bremen-Mitte und ist zu Fuß von der Altstadt aus gut erreichbar. Der Zugang ins Innere ist für die Öffentlichkeit nicht möglich, aber die Fassade lässt sich von den umliegenden Straßen aus gut betrachten.
Einige der originalen Sandsteinreliefs, die nach dem Krieg von der Fassade entfernt wurden, befinden sich heute im Sander Center in Oslebshausen. Eine historische Eisentür aus dem Gebäude wurde ins Schnoorviertel versetzt, wo sie noch heute zu sehen ist.
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