Max-Schultze-Steig, Naturschutzgebiet in Regensburg und Pentling, Deutschland.
Der Max-Schultze-Steig ist ein Naturschutzgebiet an der Donau zwischen Regensburg und Pentling mit steilen Kalksteinfelsen über dem Fluss. Der Wanderweg folgt dem rechten Ufer und führt an zahlreichen Felsformationen vorbei, darunter auch mehrere kleine Höhlen.
Das Gebiet wurde 1906 von Ingenieur Max Schultze gekauft, um es vor dem Kalksteinabbau zu bewahren. Er vermachte die Grundstücke 1912 der Stadt Regensburg, die das Gebiet unter Schutz stellte.
Der Name des Naturschutzgebiets erinnert an Max Schultze, einen Ingenieur, der die Gegend vor dem Abbau bewahrte. Heute können Besucher die steilen Kalksteinfelsen sehen und verstehen, warum dieser Ort so wertvoll war, dass er gerettet werden musste.
Besucher müssen auf den markierten Wegen bleiben, um die empfindlichen Lebensräume zu schützen. Fahrräder sind nicht erlaubt, da die Wege schmal sind und die Vegetation sonst beschädigt würde.
Eine Felsformation trägt den Namen des Botanikers David Heinrich Hoppe, der dort im Jahr 1789 bei einem Unwetter Schutz suchte. Der sogenannte Hoppefelsen ist heute ein Erkennungszeichen des Wanderwegs.
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