Neuschwanstein, Meteoritenfragmente nahe Füssen, Deutschland
Der Neuschwanstein-Meteorit besteht aus drei Fragmenten, die sich nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre über ein großes Gebiet in der Nähe der deutsch-österreichischen Grenze verteilten. Die insgesamt 6 Kilogramm schweren Teile wurden systematisch durch Suchexpedition geborgen.
Der Neuschwanstein-Meteorit trat am 6. April 2002 gegen 22:20 Uhr mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein. Bei etwa 22 Kilometern Höhe zerbrach er und seine Teile verteilen sich beim Herabfallen auf die Erde.
Der Fall des Neuschwanstein-Meteoriten führte zu zahlreichen wissenschaftlichen Expeditionen und zog Meteoritenjäger aus mehreren europäischen Ländern in die Region.
Die Fragmente befinden sich über eine größere Fläche verteilt und sind daher schwierig zu lokalisieren, ohne genaue Kenntnis ihrer Fundorte. Besucher sollten vorher recherchieren oder geführte Touren nutzen, wenn sie den Ort sehen möchten.
Der Neuschwanstein-Meteorit teilt Orbitaleigenschaften mit dem 1959 gefallenen Pribram-Meteoriten, was auf einen gemeinsamen Ursprungskörper hindeutet.
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