Marienbrücke, Fußgängerbrücke in Schwangau, Deutschland.
Die Marienbrücke ist ein Metallsteg im Pollat-Durchbruch bei Schwangau, der zwei Wanderwege miteinander verbindet. Die Konstruktion spannt sich über eine tiefe Schlucht und ermöglicht Besuchern den Blick auf die darunter stürzenden Wasserfälle.
Der ursprüngliche Steg wurde 1845 vom König Maximilian II. in Auftrag gegeben, um Wanderern den Zugang zur Schlucht zu ermöglichen. Die heutige Eisenbrücke entstand 1866 und ersetzte die in die Jahre gekommene Holzkonstruktion durch eine dauerhaftere Lösung.
Die Brücke trägt den Namen von Königin Marie von Preußen und zeigt mit ihren Details die Handwerkskunst des 19. Jahrhunderts. Man kann hier sehen, wie Ingenieure damals stabile Konstruktionen aus Metall schufen, ohne dabei auf Massivität zu verzichten.
Der Zugang erfolgt hauptsächlich über einen Wanderweg, der von Hohenschwangau aus startet und einige Zeit bergauf führt. Es ist sinnvoll, bequeme Schuhe zu tragen und genug Zeit einzuplanen, um die Route ohne Eile zu bewältigen.
Der Steg wurde ohne zusätzliche Stützpfeiler errichtet, was für die Zeit bemerkenswert war und neuen Brückenbau-Methoden entsprach. Diese Technik ermöglichte es, das Bauwerk schwebend über der Schlucht zu platzieren, ohne die Landschaft mit massiven Fundamenten zu belasten.
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