Marienbrücke, Aussichtsbrücke bei Schloss Neuschwanstein, Deutschland
Die Marienbrücke ist eine schmale Fußgängerbrücke aus Metall, die eine enge Schlucht des Flusses Pollat in den bayerischen Alpen überspannt. Sie hängt gut 90 Meter über einem Wasserfall und bietet von dort einen direkten Blick auf Schloss Neuschwanstein.
Eine erste hölzerne Brücke stand hier bereits vor König Ludwig II., doch 1866 ließ er sie durch eine eiserne Konstruktion ersetzen und widmete sie Königin Marie von Bayern. Die neue Brücke zog bald Reisende an, die das Schloss von oben sehen wollten.
Die Brücke ist seit ihrer Eröffnung der Lieblingsfotospot für Besucher, die das Schloss vor der Bergkulisse ablichten möchten. An klaren Tagen versammeln sich hier Fotografen, um denselben ikonischen Blick festzuhalten, den schon tausende vor ihnen gesucht haben.
Der Weg zur Brücke führt bergauf vom Parkplatz P4 und erfordert festes Schuhwerk sowie eine moderate körperliche Verfassung. In der Hochsaison bilden sich lange Schlangen auf der Brücke selbst, daher lohnt sich ein früher Besuch am Morgen.
Die Brücke wurde mit einer Freivorbau-Technik errichtet, die kein Gerüst über der Schlucht benötigte und so den Boden darunter unberührt ließ. Auch heute ist die Brücke Teil einer Wintersperre, wenn Eis und Schnee die schmale Fahrbahn unpassierbar machen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.