Burgstall Frauenstein, Mittelalterliche Burgruine in Schwangau, Deutschland.
Frauenstein ist eine mittelalterliche Burganlage in Bayern, deren Grundmauern und Wehrgräben auf einem felsigen Hügel oberhalb des Alpsee-Sees liegen. Die Überreste zeigen die typische Anordnung einer hochmittelalterlichen Befestigung mit strategischer Lage.
Das Bauwerk wurde 1290 erstmals urkundlich als 'castrum Frawenstein' erwähnt und diente den Herren von Schwangau als Verwaltungszentrum. Diese Familie war lange Zeit Ministeriale der mächtigen Welfen und Staufer.
Der Burgstall war Teil eines Netzes von vier Befestigungen, die von den Herren von Schwangau kontrolliert wurden und deren Macht in der Region sichtbar machte. Diese Anlage half, Handelswege und Territorium zu überwachen.
Die archäologischen Reste sind von Hohenschwangau aus über einen markierten Wanderweg erreichbar und liegen etwa 15 Minuten Gehzeit entfernt. Der Weg führt durch Wald und über felsiges Gelände, daher sind feste Schuhe empfehlenswert.
König Maximilian II. ließ im 19. Jahrhundert ein Monument errichten, das die Ruinen zu einem Aussichtspunkt umgestaltete. Heute verdeckt das gewachsene Waldwerk viele der früheren Ausblicke, was dem Ort eine verborgene Qualität gibt.
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