Reuterkiez, Wohnviertel in Neukölln, Deutschland.
Reuterkiez ist ein Wohnviertel in Neukölln mit Gebäuden aus der Gründerzeit, die Wohn- und Geschäftsräume miteinander verbinden. Das Viertel erstreckt sich zwischen dem Landwehrkanal und der Sonnenallee und zeigt eine Mix aus älteren Häusern mit klassischen Fassaden und modernen Läden im Erdgeschoss.
Das Viertel entstand um 1850 neben dem Landwehrkanal und wuchs aus Sumpfland zu einer Wohn- und Industriegegend heran. Die Kottbusser Damm wurde zur Hauptader des Gebiets und half, das Viertel als stabilen Wohnplatz für Arbeiter zu etablieren.
Der Platz Reuterplatz trägt den Namen des deutschen Schriftstellers Fritz Reuter und ist ein zentraler Treffpunkt im Kiez. Der wöchentliche Türkenmarkt an der Maybachufer bringt Menschen zusammen, die hier Essen, Gewürze und Haushaltsware kaufen.
Die Station Schönleinstraße der U-Bahn verbindet das Viertel mit Berlins öffentlichem Verkehrsnetz und bietet gute Anschlüsse in die ganze Stadt. Mehrere Buslinien bedienen das Viertel und ermöglichen es, schnell zu anderen Bezirken zu gelangen.
Das Viertel hat eine besonders hohe Bevölkerungsdichte mit vielen Menschen, die auf engem Raum zusammenleben. Dies macht es zu einem der am dichtesten besiedelten Gebiete Berlins mit einem lebendigen Nachbarschaftsleben.
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