Sossenheimer Unterfeld, Park in Deutschland
Das Sossenheimer Unterfeld ist ein großes Grüngebiet in Frankfurt, das aus trockengelegtem Flusstal entstanden ist und heute offene Felder, Streuobstwiesen und Wasserwege bietet. Es umfasst alte Obstbäume, einen Erlebnispfad mit 16 Stationen, Wiesen zum Spazieren und einen Spielplatz mit Picknickmöglichkeiten.
Das Gebiet war ursprünglich sumpfig und wurde durch Flüsse wie die Nidda häufig überschwemmt, bis es durch Entwässerungsgräben trockengelegt wurde. Danach bepflanzten die Menschen das Land mit Obstbäumen, die bis heute prägen, und eine Friedenseiche aus dem Jahr 1871 steht als Zeuge dieser Entwicklung.
Der Name Sossenheimer Unterfeld bezieht sich auf die historische Nutzung dieses Gebietes als Obstanbauland mit Streuobstwiesen, wo Apfel-, Birnen- und speziellen Baumarten wie Speierlingen angebaut wurden. Die Chlodwig-Poth-Anlage im Zentrum trägt Karikaturen eines lokalen Künstlers, die das Alltagsleben der Nachbarschaft zeigen und dem Ort eine persönliche Note geben.
Der Ort ist leicht zu erreichen und bietet breite Wege zum Spazieren, Radfahren oder einfach zum Entspannen auf Bänken an der Nidd oder dem Sulzbach. Es gibt einen Spielplatz mit Picknickareal und mehreren Freizeitangeboten, wobei Hunde in diesem Bereich nicht erlaubt sind.
Eine besondere weiße Dornhecke im Inneren des Parks ist mehr als 100 Jahre alt und eine der ältesten Baumarten in Frankfurt. Ein alter Baum namens Sossenheimer Friedenseiche hat seit 1871 hier gestanden und ist bis heute mit seinem dicken Stamm ein sichtbares Zeichen dieser langen Geschichte.
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