Staustufe Höchst, Staustufe im Stadtteil Höchst, Frankfurt, Deutschland
Staustufe Höchst ist eine Stauwehrkomplexanlage am Main mit Schleusenkammer, Nadelwehr und Holzflößkanal über mehrere Uferkilometer. Die Konstruktion regelte den Wasserstand durch mehrere Bauteile, um die Schiffbarkeit der Flusspassage zu sichern.
Die Anlage wurde zwischen 1883 und 1886 erbaut und arbeitete bis 1932, als das Griesheim-Wehr flussaufwärts ihre Funktion übernahm. Dieses Bauwerk war Jahrzehnte lang zentral für die Wasserstraße zwischen Frankfurt und Mainz-Kostheim.
Das ehemalige Wächterhaus am Schwanheimer Ufer erinnert noch heute an die industrielle Geschichte des Mains. Es erzählt von den Menschen, die hier arbeiteten und die Schiffe durch die Anlage leiteten.
Der Ort ist am Main gelegen und kann von den Wegen entlang des Flussufers aus besichtigt werden. Am besten besucht man die Anlage bei Tageslicht, um die verschiedenen Bauteile und die Uferlandschaft gut sehen zu können.
Die Anlage verarbeitete in der Frühen Neuzeit bis zu 1.800 Holzflöße pro Jahr durch ihren speziellen Flößkanal. Dies zeigt, wie wichtig der Transport von Holz auf dem Main damals für die Region war.
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