Steinenberg, Berggipfel in Tübingen, Deutschland
Der Steinenberg ist eine Bergkuppe im südlichen Bereich des Schönbuch, die sich 492 Meter hoch erhebt und mit Kiefernwäldern und Streuobstwiesen bedeckt ist. Das Gelände zeigt eine Mischung aus dichtem Wald auf dem Kamm und offenen Wiesenflächen, die das Landschaftsbild stark prägen.
Im Jahr 1859 wurden die Bergkuppe und ihre Umgebung mit umfangreichen Kiefernpflanzungen umgestaltet, was das bis dahin von Weinanbau geprägte Landschaftsbild grundlegend veränderte. Diese Aufforstung hat die Berglandschaft bis heute geprägt und veränderte die wirtschaftliche Nutzung der Region stark.
Die Hänge sind geprägt durch Streuobstwiesen, eine traditionelle Nutzungsform mit Obstbäumen auf Wiesen, die heute noch das Landschaftsbild bestimmt. Diese Form der Bewirtschaftung hat sich über Jahrhunderte entwickelt und prägt die Identität der Region bis heute.
Mehrere Wanderwege führen zum Gipfel, von leichten 4-Kilometer-Routen bis zu anspruchsvolleren 18-Kilometer-Strecken für längere Bergwanderungen. Die Wege sind gut markiert und Besucher sollten je nach gewählter Route mit unterschiedlichen Wegbedingungen rechnen.
Der Steinenbergturm auf der Spitze ist ein Aussichtsturm, von dem aus man auf Tübingen, die Schwäbische Alb und den Schwarzwald blicken kann. An klaren Tagen offenbaren sich diese drei Landschaftsräume in ihrer ganzen Ausdehnung und machen den Ort zu einem beliebten Punkt für Weitblicke.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.