Schloss Hohentübingen, Renaissanceschloss und Museum auf dem Spitzberg in Tübingen, Deutschland
Schloss Hohentübingen ist eine Burganlage mit vier Flügeln und einem runden Turm auf einem Hügel über der Stadt Tübingen. Die Gebäude sind aus Stein und Fachwerk gebaut, mit großen Innenhöfen und Treppen, die durch die verschiedenen Ebenen führen.
Die Burg wurde erstmals 1078 erwähnt und diente lange Zeit der Familie Württemberg als Residenz, bevor sie 1816 an die Universität Tübingen überging. Seitdem beherbergt sie Forschungsinstitute und Sammlungen, die das Ansehen der Einrichtung stetig erweitert haben.
Die Namen unterschiedlicher Burgteile, wie das Zeughaus oder der Palas, erzählen von ihrer einstigen Verwendung als Verwaltungszentrum und Wehranlage. Besucher können heute noch sehen, wie die Räume und Innenhöfe für verschiedene Zwecke genutzt wurden und die mittelalterliche Infrastruktur des Ortes widerspiegeln.
Teile des Schlosses sind für Besucher zugänglich, während andere von der Universität für Lehre und Forschung genutzt werden. Beim Erkunden sollten Sie beachten, dass nicht alle Bereiche offen sind und es ratsam ist, sich vorher über aktuelle Öffnungszeiten zu informieren.
Ein unterirdischer Tunnel durchquert den westlichen Flügel und führt zu Schänzle, wo man die westlichen Gräben erkunden kann. Diese verborgenen Passagen zeigen die militärischen Verteidigungssysteme, die unter der Burg angelegt wurden.
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