Edith-Stein-Karmel, Karmelitinnenkloster in Tübingen, Deutschland.
Das Edith-Stein-Karmel ist ein Karmelitenkloster in Tübingen, das auf der Neckarhalde hoch über dem Neckar gelegen ist. Das Gebäude zeigt eine klare architektonische Gestaltung mit einer Kapelle, die Bleiglasfenster des Künstlers Sieger Köder enthält.
Der Bischof Georg Moser benannte das Kloster 1978 nach der Karmelitin und Heiligen Edith Stein, einer Märtyrerin des Ordens. Mit dieser Gründung entstand ein neuer Ort der Kontemplation in der Region Tübingen.
Die Nonnen folgten strengem Gebet und Leben in der Stille nach der Tradition der Teresianischen Karmel. Besucher spüren diese Hingabe an Kontemplation und innere Sammlung heute noch in den ruhigen Räumen des Klosters.
Das Kloster ist auf einem erhöhten Gelande am Rande der Stadt zu erreichen und bietet einen freien Blick uber das Neckartal. Besucher sollten die ruhige Lage des Ortes respektieren und sich auf die beschauliche Erfahrung konzentrieren.
Das Kloster wurde 2011 geschlossen, nachdem nur noch zwei Schwestern dort lebten und die Anlage an die Schwestern des heiligen Josef übergeben wurde. Diesen Wandel dokumentiert die Geschichte des Ortes in einem zeithistorischen Kontext.
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