Chacán, Marmorskulptur am Universitätsklinikum, Deutschland.
Pi-Chacán ist eine Marmorskulptur aus rotem Verona-Marmor, die am Universitätsklinikum Tübingen steht und mehrere Gebäude verbindet. Das Werk prägt mit seiner charakteristischen Form das Erscheinungsbild des Platzes zwischen den medizinischen Einrichtungen.
Der Künstler Fernando de la Jara schuf das Werk 2001 am Ende der Straße der Künste, wo es die medizinischen Gebäude prägt. Diese Installation markiert einen Moment, in dem zeitgenössische Kunst den Universitätscampus bereicherte.
Der Name Pi-Chacán stammt aus der Quechua-Sprache und bezieht sich auf Orte, an denen Wasser Tunnel durch Gesteinsformationen schafft. Besucher können diese sprachliche Verbindung zur andinen Kultur unmittelbar erfahren, wenn sie das Werk betrachten.
Das Werk ist für Rollstuhlfahrer leicht zugänglich und steht an einem zentralen Punkt, wo mehrere Gebäudeeingänge zusammentreffen. Du kannst es von verschiedenen Winkeln aus betrachten und es ist das ganze Jahr über frei begehbar.
2014 mussten Feuerwehrleute einen amerikanischen Austauschstudenten aus der Skulptur befreien, der sich bei einem ungewöhnlichen Fotoversuch darin verfangen hatte. Dieses Ereignis zeigt, wie die Öffnungen des Werks Besucher anlocken und zu unerwartetem Verhalten führen können.
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