Kollegiatstift, später Augustinerchorherrenstift zur Sülte, Hildesheim, Kloster und Quelle in Hildesheim, Deutschland
Die Sülte war ein Klosterkomplex östlich der Stadtmauern Hildesheims, der eine Kirche, ein Krankenhaus und eine Pilgerherberge umfasste. Die Gebäude lagen in der Nähe einer natürlichen Salzquelle, die dem Ort seinen Namen gab und Pilger anzog.
Das Kloster wurde 1022 von Bischof Godehard gegründet, um die Angst der Bevölkerung vor übernatürlichen Phänomenen in den Sumpfgebieten zu lindern. Es entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen Zentrum, bis es 1830 abgerissen wurde.
Das Kloster war bekannt für seine Schreibstube, in der nach der Windesheim-Reform Handschriften entstanden. Diese handschriftlichen Werke zeigten die gelehrte Tätigkeit der Mönche und prägen heute noch das Verständnis für die kulturelle Bedeutung des Ortes.
Der Originalort ist heute nicht mehr zu sehen, da die Gebäude 1830 abgerissen wurden. An seiner Stelle steht heute ein Hotel- und Veranstaltungskomplex, was besuchbar ist.
Johannes Busch führte 1439 eine bedeutende Umgestaltung des Klosters durch und brachte Reformen, die sich schnell in der ganzen Region verbreiteten. Diese Veränderungen machten den Ort zu einem Modell für andere religiöse Gemeinschaften in der Umgebung.
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