Westfälisches Eisenbahnmuseum Münster, Eisenbahnmuseum in Hansaviertel, Münster, Deutschland.
Das Westfälische Eisenbahnmuseum im Münsteraner Hansaviertel behandelte schwerpunktmäßig die Bahnbetriebswerke der 1950er Jahre. Betrieben wurde es vom Freundeskreis für Eisenbahnen e. V.; viele Exponate wurden nach der Restaurierung auf dem Museumsgelände oder bei Sonderfahrten eingesetzt. Bekannt war es vor allem durch eine Köf II von 1948.
Das Museum bewährte sich als regionale Institution zur Erhaltung des Eisenbahn-Erbes und beschäftigte sich mit der Dokumentation lokaler Verkehrsgeschichte. Nach jahrelanger Tätigkeit in Münster endete der Betrieb 2011 und die Sammlung wurde an das Museum Railway in Hamm verlegt.
Das Museum unternahm „Hamsterfahrten“ nach Enniger, mit einer Köf II von 1948 und einem original restaurierten preußischen Abteilwagen von 1927. Ziel war der inzwischen zu einer Kneipe umgebaute Bahnhof Pängel Anton. Der Begriff erinnerte an die ersten Nachkriegsjahre, als Städter mit dem Zug ins Umland fuhren, um sich mit Lebensmitteln einzudecken.
Das Museum wurde Anfang 2011 aufgelöst; an seinem Standort im Hansaviertel in Münster ist daher nichts mehr zu besichtigen. Die Bestände übernahm die Museumseisenbahn Hamm, mit der seit Jahren eine enge Kooperation bestand – wer die Sammlung sucht, wird dort fündig.
Die Köf II von 1948, eine Kleinlok mit Ölmotor und Flüssiggetriebe, war das bekannteste Exponat des Museums. Zusammen mit einem original restaurierten preußischen Abteilwagen von 1927 unternahm sie regelmäßig „Hamsterfahrten“ nach Enniger zum Bahnhof Pängel Anton, der inzwischen eine Kneipe war. Der Begriff erinnerte an die ersten Nachkriegsjahre, als Städter mit dem Zug ins Umland fuhren, um Lebensmittel einzukaufen.
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