Haus Lütkenbeck, Historisches Gebäude in Münster, Deutschland.
Das Haus Lütkenbeck ist ein barockes Gebäude in Münster mit zwei achteckigen Pavillons, die durch halbkreisförmige Galerien miteinander verbunden sind. Die Struktur zeigt die sorgfältige handwerkliche Arbeit mit Säulen, Stuck und dekorativen Details in allen Räumen.
Die ursprüngliche Wasserburg wurde 1696 durch die Brüder Pictorius gegründet und erlitt 1714 einen Brand. Lambert Friedrich von Corfey baute das Gebäude daraufhin bis 1720 in seiner heutigen barocken Form wieder auf.
Der nördliche Pavillon dient als Kapelle mit verzierter Stuckdecke, während der südliche Pavillon früher als Gerichtsgebäude der Region genutzt wurde. Die Architektur dieser Räume zeigt, wie religiöse und weltliche Funktionen unter einem Dach nebeneinander existierten.
Das Gebäude kombiniert Wohnräume mit religiösen Funktionen, und die restaurierte Kapelle ist das ganze Jahr über für Besucher zugänglich. Die beiden Flügel können von außen betrachtet werden, und die symmetrische Anordnung ermöglicht einen guten Überblick über die gesamte Anlage.
Der Kapellenraum zeigt an der Decke einen achteckigen Spiegel, umgeben von acht verzierten Stuckfeldern mit geflügelten Putten-Figuren. Diese ungewöhnliche Kombination aus Spiegel und Skulptur schafft einen besonderen visuellen Eindruck in dem Raum.
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