Eichsfeld, Historisches Fürstentum in Mitteldeutschland
Eichsfeld ist eine historische Region zwischen Niedersachsen und Thüringen, die sich südlich des Harzes erstreckt. Das Gebiet wird von sanften Hügeln, Wäldern und vielen kleinen Dörfern geprägt, die mit Kirchen und traditionellen Fachwerkhäusern das Landschaftsbild bestimmen.
Die Region war vom Mittelalter bis 1803 unter der Herrschaft des Erzbistums Mainz und blieb dadurch ein katholisches Gebiet inmitten protestantischer Norddeutschlands. Nach 1803 kam Eichsfeld unter preußische Kontrolle und später wurde es zwischen Ost- und Westdeutschland geteilt.
Die Region ist überwiegend katholisch geprägt und diese Tradition lässt sich in den vielen Kirchen und religiösen Bräuchen entdecken, die das Alltagsbild prägen. Man spürt diese Verbundenheit besonders bei lokalen Festen und in der Architektur der Dörfer und Städte.
Das Gebiet lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, da die Dörfer und Städte über die Region verteilt liegen. Die größeren Orte wie Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis bieten gute Ausgangspunkte für Erkundungen der umliegenden Landschaft.
Die Region liegt geografisch nahe der Mitte Deutschlands und birgt die Quellen zweier wichtiger Flüsse, der Leine und der Unstrut. Diese beiden Gewässer fließen in entgegengesetzte Richtungen und prägen damit die Hydrographie des gesamten Landes.
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