Eisenbahngrenzübergang Zgorzelec-Görlitz, Eisenbahngrenzübergang zwischen Zgorzelec, Polen und Görlitz, Deutschland.
Die Bahnübergang Zgorzelec-Görlitz verbindet zwei Eisenbahnlinien über ein Viadukt über der Neisse zwischen Polen und Deutschland. Das Bauwerk überquert an dieser Stelle die natürliche Grenze und verband einst die Schienennetze der beiden Länder.
Der Übergang entstand nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1945 und war lange Zeit ein wichtiger Verbindungspunkt zwischen Ost- und Westeuropa. Er bestand bis 2007 und prägt seitdem die Erinnerung an diese geteilte Zeit.
Der Bahnübergang spiegelt die lange Geschichte der Beziehungen zwischen Polen und Deutschland wider. Heute ist er ein Ort, an dem man die geteilte Vergangenheit dieser Grenzregion nachvollziehen kann.
Der stillgelegte Übergang befindet sich in einer Grenzregion, die für Besucher zugänglich ist, besonders vom Ufer des Neiße aus. Die beste Zeit zum Erkunden ist bei gutem Wetter, wenn die Baustrukturen deutlich sichtbar sind.
Viadukt wurde mit traditionellen Eisenbetonmethoden gebaut und gilt als bemerkenswertes Beispiel früher Ingenieurbaukunst aus dieser Periode. Die Struktur zeugt von technischen Lösungen, die typisch für Grenzinfrastruktur des 20. Jahrhunderts waren.
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