Coca-Cola-Niederlassung Lichterfelde, Geschütztes Industriegebäude in Lichterfelde, Deutschland.
Die Coca-Cola Niederlassung in Berlin-Lichterfelde ist ein Industriebau aus der Nachkriegszeit mit senkrechten Betonstützen und Glasmosaiksteinen an der Fassade. Das Gebäude zeigt die moderne Architektur dieser Epoche mit seinen funktionalen Formen und dem schlichten, aber charakteristischen Erscheinungsbild.
Der Bau entstand in den 1930er Jahren und wurde 1936 zur Zentrale des Getränkeherstellers in Berlin, mit Lieferungen bereits bei den Olympischen Spielen dieses Jahres. Nach dem Krieg öffnete es 1948 erneut und versorgte vor allem die Streitkräfte der Vereinigten Staaten.
Das Gebäude prägt das Aussehen des Viertels durch seine markante Architektur und ist Zeuge der Industriekultur Berlins nach dem Krieg. Besucher können heute sehen, wie solche Fabrikbauten das Gesicht der Stadt geprägt haben und immer noch nutzt man Teile davon für lokale Handwerksbetriebe.
Das Gebäude liegt an einem typischen Berliner Industrieweg und kann von außen besichtigt werden, allerdings ist der Zugang zum Inneren eingeschränkt da das Gebäude teilweise noch in Nutzung ist. Die beste Zeit für Fotografien ist tagsüber, wenn das Licht die Mosaike und Details der Fassade deutlich macht.
Das Gebäude wurde 1961 in Billy Wilders Film "Eins, zwei, drei" gedreht, was es zu einem unerwarteten Teil der Filmgeschichte machte. Dieser Film, eine Komödie über den Kalten Krieg, nutzte die Architektur des Ortes als Hintergrund für Szenen in geteiltem Berlin.
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