Lindenallee 7, Architekturdenkmal in Marienburg, Deutschland.
Lindenallee 7 ist eine zwei Etagen hohe Villa in Marienburg mit sieben Achsen, einer Klinkersteinfassade und Kirchheimer Muschelkalkdekorationen an der Außenstruktur. Das Gebäude kombiniert repräsentative Elemente mit handwerklichen Details, die seine Fassaden prägen.
Die Villa wurde 1924 bis 1925 erbaut und diente später von 1962 bis 1979 als Zentrale des Rundfunksenders Deutschlandfunk. Nach dieser Zeit nutzte Polen das Haus seit Ende der 1980er Jahre zunächst als Botschaft und dann bis 2013 als Konsulat in Köln.
Die Villa zeigt englischen Landhausstil mit Elementen, die auf eine Architektur hindeuten, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat und verschiedene Gesichter zur Straße und zum Garten präsentiert. Die unterschiedlichen Fassaden spiegeln die Absicht wider, sich je nach Blickwinkel unterschiedlich zu präsentieren.
Das Haus steht in einem ruhigen Wohngebiet und ist von außen leicht zu erkennen. Besucher sollten bedenken, dass es sich um ein Privatgebäude handelt und nur von außen betrachtet werden kann.
Der Bildhauer Wolfgang Wallner schuf während seines Aufenthalts in Marienburg in den Jahren 1924 bis 1925 die dekorativen Elemente für das Haus. Seine handwerkliche Arbeit ist in den aufwendigen Verzierungen bis heute sichtbar.
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