Maria Läng, Katholische Kapelle in der Altstadt, Regensburg, Deutschland.
Die Maria Läng ist eine kleine Kapelle im Regensburger Altstadt mit einem Gewölbedach und zwei runden Bogenfenstern, die in Wohngebäude eingebettet ist. Der Zugang erfolgt über eine aus Holz gefertigte Eingangstür, die das schlichte Äußere prägt.
Die Kapelle wurde 1675 vom Domkapitular Albert Ernst von Wartenberg erbaut und erhebt sich an einem Ort, wo einst römische Gräber aus dem 3. und 4. Jahrhundert lagen. Diese Schichten der Geschichte unter dem Bau verbinden zwei Epochen des Platzes.
Die Kapelle zeigt eine lebensgroße Marienfigur in einem Damastgewand von 1798, flankiert von hölzernen Statuen der Heiligen Petrus und Paulus. Diese Darstellung prägt das Innere des Raumes und wird von Besuchern als zentraler Fokus wahrgenommen.
Die Kapelle bietet Raum für persönliches Gebet und Stille, liegt zwischen Domplatz 4 und Pfauengasse 2 in fußläufiger Nähe zur Altstadt. Besucher sollten die bescheidene Größe des Raums einplanen und respektvolle Ruhe während ihres Aufenthalts bewahren.
Der Name 'Läng' bezieht sich auf eine alte Überlieferung, wonach die Marienfigur der angenommenen körperlichen Größe der Jungfrau Maria entsprechen soll. Diese Besonderheit der Darstellung wird vielen Besuchern beim ersten Besuch nicht unmittelbar klar.
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