Schloss Kreßbach, Barockschloss in Tübingen, Deutschland.
Schloss Kreßbach ist ein rechteckiger Bau mit Krüppelwalmdach, der 1766/67 für die Freiherren von Saint-André errichtet wurde. Er besitzt einen flachen Eingangsrisalit und einen vorgesetzten Portikus mit toskanischen Säulen. Die Nebengebäude stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Schloss Kreßbach wurde 1766/67 für die Freiherren von Saint-André als Rechteckbau mit Krüppelwalmdach errichtet. Die Nebengebäude stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Während des Zweiten Weltkriegs war dort die Landes-Luftschutzschule untergebracht.
Auf dem ehemaligen Friedhof stehen eine Grabkapelle und ein Fachwerkhaus. Im Schlossgarten ist ein Rokokobrunnen aus der Bauzeit um 1766/67 erhalten, als die Freiherren von Saint-André die Anlage errichten ließen.
Schloss Kreßbach steht im Dorf Kreßbach, das zum Tübinger Stadtteil Weilheim gehört, südwestlich der Kernstadt. Die Anfahrt erfolgt über die Straße durch Weilheim; da der Ortsteil klein ist, lässt sich der Besuch mit einer Fahrt durch das übrige Tübinger Umland verbinden.
Im Zweiten Weltkrieg war im Schloss eine Landes-Luftschutzschule untergebracht, was kaum sichtbare Spuren am Bau hinterließ. Heute sitzt dort die Zentrale der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, des deutschen Registers für Knochenmarkspender.
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