Grüne Brücke Neesen, Eisenbahnbrückenruine in Porta Westfalica, Deutschland.
Die Grüne Brücke Neesen ist eine ehemalige Eisenbahnbrücke, die sich über den Fluss Weser erstreckt und 21 Betonpfeiler sowie eine Stahlbogenbrückenkonstruktion mit Verstärkungsbalken aufweist. Die Struktur setzt sich über eine lange Spannweite fort und prägt heute das Bild des Wesertals.
Der Bau entstand 1938, um Eisenerz zu transportieren, wurde aber während des Zweiten Weltkriegs beschädigt, als ein östlicher Pfeiler zerstört wurde und die Brücke sich zum Fluss neigte. Nach dem Krieg funktionierte sie weiter, stellte aber 1976 ihren Betrieb ein.
Die Brücke zeigt Ingenieursleistungen der 1930er Jahre und prägt das Landschaftsbild des Wesertals. Sie ist heute ein Ort, wo Besucher die technische Vergangenheit der Region erfahren können.
Der ehemalige Bahndamm ist heute zugänglich und bietet Ausblicke auf das Weserstal von mehreren Standpunkten aus. Besucher sollten auf unebene Oberflächen und mögliche Einschränkungen achten, da die Struktur ein Baudenkmal ist.
In den 1950er Jahren beförderte die Brücke Sonderzüge mit Staatsgästen, darunter König Paul von Griechenland und Bundeskanzler Adenauer. Diese hochwertigen Verbindungen unterstreichen die historische Bedeutung des Verkehrswegs vor dessen Schließung.
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