Schalksburg, Mittelalterliche Burgruine in Porta Westfalica, Deutschland
Schalksburg sind Burgruinen auf erhöhtem Gelände in Porta Westfalica mit Ausblicken auf die umliegende Landschaft von Nordrhein-Westfalen. Die Grundmauern und Steinreste liegen auf einer Anhöhe, von der aus man weit über das Tal sehen kann.
Die Burg war im frühen 11. Jahrhundert unter der Kontrolle von Herzog Bernhard II. von Sachsen, damals unter dem Namen Scalaborg oder Schalarborg bekannt. Im Jahr 1679 zerstörten französische Truppen die Anlage, woraufhin die Burg aufgegeben wurde.
Die Ruinen zeigen, wie Burgen in dieser Gegend gebaut wurden und welche Macht die örtlichen Herrschaften hatten. Man kann heute noch sehen, wie die Anlage das Tal kontrollt haben muss.
Der Zugang zu den Ruinen ist zu Fuß möglich, erfordert aber Vorsicht auf dem unebenem Gelände und steilen Wegen. Am besten besucht man die Stätte bei trockenem Wetter, wenn der Boden stabil ist und die Sicht in die Landschaft klar bleibt.
Nach der Zerstörung durch Französische Truppen entstanden aus Teilen der aufgegebenen Burg später neue Siedlungen wie die Amtssitz Hausberge. Dieser Übergang von mittelalterlicher Festung zu neuem Siedlungsraum zeigt, wie Land im Laufe der Zeit neu genutzt wurde.
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