Porta-Kanzel, Felsformation und Aussichtspunkt in Porta Westfalica, Deutschland.
Die Porta-Kanzel ist eine steil nach Südwesten bis Westen abfallende Sandstein-Felsklippe des Jakobsbergs (235,2 m) im Wesergebirge. Sie liegt nördlich von Hausberge, östlich oberhalb des Weserdurchbruchs Porta Westfalica, im Kreis Minden-Lübbecke. 1877 wurde eine Aussichtsplattform angelegt; sie erlaubt den Blick auf den südlichen Teil des Durchbruchstales und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal jenseits der Weser.
Im Mittelalter stand auf diesem Teil des Jakobsbergs die Antoniuskapelle. 1877 wurde eine Aussichtsplattform angelegt, um die Felsklippe touristisch zu erschließen; sie bietet Blick auf den südlichen Teil des Weserdurchbruchs und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal im Wiehengebirge. Im Zweiten Weltkrieg wurden ehemalige Stollen des Erzbergbaus unter der Kanzel als unterirdische Produktionsstätte ausgebaut (U-Verlagerung), um die Rüstungsproduktion vor alliierten Luftangriffen zu schützen; nach dem Krieg wurden Zugänge teils gesprengt, was den westlichen Teil der Klippe veränderte.
Der Name Porta-Kanzel bezieht sich auf die kanzelartige Lage der Klippe über dem Weserdurchbruch Porta Westfalica. Seit 1877 nutzen Besucher die für den Tourismus angelegte Aussichtsplattform, von der aus der südliche Teil des Durchbruchstales und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal im Wiehengebirge zu sehen sind.
Die 1877 angelegte Aussichtsplattform liegt auf der Sandstein-Felsklippe des 235,2 m hohen Jakobsbergs, nördlich des Stadtteils Hausberge und östlich oberhalb des Weserdurchbruchs. Die Klippe fällt steil nach Südwesten bis Westen ab, die Plattform liegt am Rand; halten Sie Abstand zur Kante. Der Zugang ist nur zu Fuß möglich, und der westliche Teil des Felsens wurde durch die Sprengung der Stollenzugänge nach dem Krieg verändert.
Unter der Porta-Kanzel wurden während des Zweiten Weltkriegs ehemalige Stollen des Erzbergbaus im Wesergebirge als unterirdische Produktionsstätte ausgebaut, eine U-Verlagerung, um die Rüstungsproduktion vor alliierten Luftangriffen zu schützen. Nach dem Krieg wurden die Zugänge teils gesprengt, was den westlichen Teil der Klippe veränderte.
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