BASA-Bunker, Militärbunker unter der Erde in Kreuzberg, Deutschland
Der BASA Bunker ist eine massive Betonanlage in Kreuzberg mit zwei unterirdischen Ebenen in der Nähe des Landwehr-Kanals. Die Außenmauern sind etwa zwei Meter dick und schützen unter der Erde einen großen Ausstellungsraum mit gewölbten Decken und dicken Säulen.
Die Anlage entstand 1942 und diente dem Schutz des Telefonnetzwerks der Reichsbahn während des Zweiten Weltkriegs. Sie funktionierte als zentrale Kontrollstation für Truppenbewegungen und war damit ein wichtiger militärischer Knotenpunkt in Berlin.
Das Gebäude beherbergt heute die Feuerle Collection, die zeitgenössische internationale Kunstwerke neben chinesischen Kaisermöbeln in den umgebauten unterirdischen Räumen zeigt. Besucher erleben einen reizvollen Kontrast zwischen den massiven Betonwänden und der eleganten Kunstpräsentation.
Der Bunker befindet sich am Hallesches Ufer, nah bei der Fußgängerbrücke Anhalter Steg, und ist leicht vom Deutschen Technikmuseum aus sichtbar. Besucher sollten mit Treppen rechnen, da der Zugang zu den unterirdischen Ausstellungsbereichen mehrere Stufen erfordert.
Der Bunker nutzte fortschrittliche Telefonvermittlungstechnik von Siemens & Halske, die direkte Verbindungen zwischen Stationen ohne zentrale Operateure ermöglichte. Diese Technologie war damals hochmodern und machte die Anlage zu einer technologischen Meisterleistung ihrer Zeit.
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