Zwergenhöhle, Naturdenkmal Höhle im Teutoburger Wald, Bielefeld
Die Zwergenhöhle ist eine Naturhöhle in Sandstein- und Kalksteinformationen des Teutoburger Waldes, die sich etwa 11 Meter in die Tiefe erstreckt. Sie liegt an einem Hang unterhalb des Jostmeier-Berges und ist durch ein metallenes Schutztor verschlossen.
Die Höhle wurde erstmals 1887 wissenschaftlich untersucht und damals auf etwa 20 Meter Länge vermessen. Seither sind Teile der Decke eingestürzt und haben die Tiefe reduziert.
Der Name verweist auf alte Sagen über Zwerge, die in der Region bekannt sind und in vielen westfälischen Geschichten vorkommen. Besucher können heute noch die Spuren dieser Legenden in der lokalen Erzähltradition erleben, die den Ort mit mythischen Wesen verbindet.
Die Höhle ist durch ein Tor geschützt, das in den Wintermonaten von September bis Mai geschlossen bleibt, um Fledermäuse zu schützen. Besucher sollten feste Schuhe tragen und den Hang vorsichtig begehen, da der Zugang auf einem Waldabhang liegt.
Die Höhle entstand nicht durch typische Schichtung von Gesteinsschichten, sondern durch die Auflösung von Kalkstein durch kohlensäurehaltiges Wasser. Dieser Prozess schuf eine ganz besondere geologische Formation, die in der Region selten ist.
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